Keine Drohnenfabrik auf der Senderwiese
Und wie geht's weiter?
Wir wollen die Senderwiese als wertvolle Freifläche bewahren

Meine vollste Unterstützung der Bürgerinitiative in Hallbergmoos!
Gehen Sie am 5.Juli zur Wahl und stimmen Sie gegen die geplante Drohnenfabrik auf der Senderwiese und für ein Hallbergmoos, das auch in Zukunft lebenswert ist!
Schützen Sie Ihre Gemeinde, Ihre Grünflächen, Ihre Sicherheit, Ihre Lebensqualität für sich und Ihre Familien, für die kommende Generation.
Nein zur Drohnenfabrik! Ja zu Hallbergmoos!
Ich drücke die Daumen!

Liebe Leute von der Bürgerinitiative Senderwiese!
Es liegt aus meiner Perspektive auf der Hand, dass Ihr keine Rüstungsfabrik auf der Senderwiese haben wollt, zumal damit noch dazu ein wertvolles Biotop für immer zerstört würde. Und vor allem kann eine so wichtige Entscheidung nicht über die Köpfe der Bevölkerung hinweg getätigt werden.
Ich wünsche Euch also für Euer Bürgerbegehren viel Zuspruch und Erfolg!

Liebe Hallbergmooser Bürgerinitiative,
ich wünsche Euch für Euer Bürgerbegehren gegen den Bau einer Drohnenfabrik zu Rüstungszwecken viel Erfolg und drücke fest die Daumen, dass das Ratsbegehren des Gemeinderates zum Stopp der Planungen führt.
Rührt fest die Trommel, ich stehe im Geist hinter euch."

Liebe Hallbergmooser Bürgerinitiative,
in der heutigen Zeit halte ich es für vollkommen unangemessen, an die Rentabilität zu denken für Güter, die zu Kriegszwecken erzeugt werden. Eine Drohnenfabrik auf der Senderwiese? Das ist eine abwegige, völlig haltlose Idee! Meine ganze Unterstützung dem Bürgerbegehren, mit Herz und Seele! Ihr schafft das! Silvan-Pierre Leirich
Hier könnt ihr die Unterschriftenliste herunterladen.
Tragt Euch ein und werft uns die Liste in den Briefkasten. Adresse steht ganz unten.
Der Datenschutz ist selbstverständlich gewährleistet.
DANKE
Aktueller Stand
Am 8. Juni hat die Bürgerinitiative 872 Unterschriften eingereicht. Da an diesem Stichtag 8.551 Stimmberechtigte gemeldet waren, brauchte es 9% laut Art. 18a Abs. 6 der Gemeindeordung 770 gültige Stimmen. Wir hatten also 102 Stimmen "mehr" als nötig. Davon werden sicherlich noch einige Unterschriften beanstandet, da Adresse, Geburtsdatum oder auch der vollständige Name fehlen.
Die 872 Bürgerinnen und Bürger haben damit nicht nur ihre Meinung geäußert, sondern auch Transparenz eingefordert und gezeigt, dass ihnen die Zukunft unserer Gemeinde nicht egal ist.
Aber auch das Ratsbegehren, die Unterlagen hierzu haben die meisten ja mittlerweile bekommen, muss eine Hürde nehmen: Für einen erfolgreichen Bürgerentscheid ist die Zustimmung von mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten erforderlich. Bei 8.551 Stimmberechtigten in Hallbergmoos entspricht das 1.710 Stimmen. Dann braucht es natürlich noch eine Mehrheit für das Ratsbegehren, dass die Planungen für die Ansiedlung des Rüstungsunternehmen weitergehen können.
Die Fragestellung der Bürgerinitiative, die ja den Stopp einer Weiterführung der Planungen zum Ziel hat, wird bekanntlich nicht zur Abstimmung gestellt. Wir hätten dazu bereits bis zur Gemeinderatssitzung am 15. Mai, bei der der Rat dem Ratsbegehren am 5. Juli zugestimmt hat, die Unterschriften abgeben müssen. Da die Sitzung mit dem 15. Mai sehr zügig angesetzt war und mit dem frühestmötlichgen Zeitpunkt für das Ratsbegehren den 5. Juli gewählt hat, war es unmöglich, bis zu diesem Zeitpunkt die Unterschriften zu sammeln.
Wieso wir uns auf eine gemeinsame Fragestellung nicht mit dem Bürgermeister einigen konnten ist klar: Wir wollten, dass die Bürger mit Ja stimmen, die Planungen einzustellen. Damit hätte in Folge das Ratsbegehren mit Nein beantwortet werden müssen, was dann ein Eingeständinis gewesen wäre, dass der Gemeinderat seinen eigenen Beschluss in Frage stellt.
Was wir aber bereits heute wissen, 872 Menschen haben sich auf den demokratischen Weg gemacht, um ihren Willen auszudrücken, ihren Unmut sichtbar zu machen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Das ist ein starkes Signal, denn 872 Stimmen sind ja bereits stolze 10 Prozent Nein-Stimmen beim Ratsbegehren. Da immer noch Listen bei uns eingehen, werden es auch noch mehr. Wir sind gespannt!
Diese Unterstützung zeigt uns, dass wir den richtigen Weg gewählt haben. Denn Demokratie lebt nicht vom Zuschauen – sie lebt vom Mitmachen.
Und genau das haben diese Bürgerinnen und Bürger getan.
Was passiert nun?
Am 5.7. findet das Ratsbegehren statt: 20% der Bürger müssen teilnehme, damit das Ratsbegehren als erfolgreich gilt. Wird dieses Quorum nicht erreicht, gilt es als gescheitert und lt. Bürgermeister Benjamin Henn werden die Planungen damit eingestellt. Wird das Quorum erreicht, wird gezählt, ob die Mehrheit der Bürger mit Ja oder Nein gestimmt haben. Bei Ja, kommt die Ansiedlung der Rüstungsfabrik Helsing, bei Nein ist die Ansiedlung gescheitert.
Wird das Quorum nicht erreicht, kann es zum Bürgerbegehren der Bürgerinitiative kommen. Dazu muss jedoch der Gemeinderat in der Juli-Sitzung das Bürgerbegehren erst zulassen. Falls ja, findet ein Bürgerentscheid auf Basis des Bürgerbegehrens statt. Auch hier kommt es wieder zu einer Ja/Nein Entscheidung. Dieses Bürgerbegehren hätte sich natürlich bei einen NEIN zum Ratsbegehren erledigt.
Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass es zu einem NEIN zum Ratsbegehren kommt, bisher wurden immer noch keine Fakten dargelegt, die für eine Ansiedlung der Rüstungsfabrik auf der Senderwiese sprechen, dargelegt.
Die Wiese ist wertvoll
Die Senderwiese soll so bleiben, wie sie ist, da die Senderwiese ein Lebensraum für geschützte Arten ist. Ja, man sieht es ihr vielleicht nicht an, aber die Wiese ist wertvoll.
Feldlerchen Schafstelze, Eidechsen, Wildbienen, Schwebfliegen, Käfern, so der BUND, um nur einige zu nennen, sind auf eine magere Bodenbeschaffenheit (Anmoor, Almkalk) und extensive Nutzung angewiesen.
Mit 75ha Größe ist sie ein bedeutender Trittstein in der Vernetzung mit Nachbarbiotopen (Dietersheimer Brenne, Garchinger Heide, Naturschutzgebiete Gfällach und Zengermoos, Ismaninger Speicherseen). Der Erhalt dieser Trittsteine ist eine der Voraussetzungen für den Erhalt unserer Natur.
Ihre Wertigkeit ist vergleichbar mit der Einstellung der forstlichen Nutzung der Isarauen (jetzt Naturwald Mittlere Isarauen), die Garchinger Heide und der Grünbrücke über die B301 bei Erching.
Landesverteidigung. Kriegsindustrie
In diesen beiden Punkten gibt es auch innerhalb der Bürgerinitiative unterschiedliche Meinungen. Einigkeit besteht beim Thema Landesverteidigung – also dem Schutz unseres Landes vor äußeren Bedrohungen. Aber muss es die Senderwiese sein? Gibt es nicht bereits versiegelte Flächen?
Unterschiedlich bewertet wird hingegen die Ansiedlung von Unternehmen der Rüstungs- beziehungsweise Verteidigungsindustrie. Gemeint sind Firmen, die Waffen, Munition, militärische Technologien oder sogenannte Dual-Use-Produkte herstellen. Oft wird dabei neutraler von „Sicherheits- und Verteidigungsindustrie“ gesprochen. Für viele bleibt es dennoch Kriegsindustrie – weil die entwickelten Produkte letztlich für militärische Einsätze und bewaffnete Konflikte bestimmt sind.
Gerade deshalb ist es wichtig, diese Debatte offen, respektvoll und ohne gegenseitige Zuschreibungen zu führen. Denn die Frage, welche Art von Industrie eine Gemeinde ansiedeln möchte, betrifft nicht nur wirtschaftliche Interessen, sondern auch Werte, Identität und das Selbstverständnis eines Ortes.
Wir brauchen sauberes Wasser
Das Wasserwerk Eichet mit seinen drei Tiefbrunnen – einem rund 100 Meter tiefen sowie zwei weiteren mit jeweils etwa 80 Metern Tiefe – wurde 2002 in Betrieb genommen. Es versorgt die Gemeinde Hallbergmoos zuverlässig mit Trinkwasser und dient zugleich als wichtige Versorgungsreserve für den Flughafen München.
Das geförderte Grundwasser stammt aus tiefen, besonders geschützten Wasserschichten und gilt als wertvolle Ressource für die langfristige Trinkwasserversorgung der Region. Zum Schutz dieser sensiblen Vorräte wurde rund um das Wasserwerk ein Wasserschutzgebiet eingerichtet. Dort gelten strenge Auflagen, um mögliche Gefahren für das Grundwasser frühzeitig auszuschließen.
Die geplante Bebauung der Senderwiese liegt nur etwas mehr als 1,2 Kilometer vom Wasserwerk entfernt. Gerade deshalb sehen viele Bürgerinnen und Bürger die Nähe zu einem so wichtigen Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge kritisch. Denn Trinkwasser zählt zu den sensibelsten und wichtigsten Gütern überhaupt. Eingriffe in unmittelbarer Nähe eines Wasserschutzgebiets werfen daher verständlicherweise Fragen nach möglichen Risiken, nach zusätzlicher Flächenversiegelung und nach den langfristigen Auswirkungen auf Natur, Umwelt und Grundwasser auf. Hinzu kommt: Ein einmal belastetes oder geschädigtes Grundwasservorkommen lässt sich oft nur mit enormem Aufwand – oder gar nicht mehr vollständig – wiederherstellen.
Gewerbesteuer? Ja bitte!
Wir wollen kein Angriffsziel werden
Die geplante Ansiedlung einer Drohnenfabrik auf der Senderwiese wirft viele Fragen auf – nicht nur wirtschaftliche, sondern auch sicherheitspolitische.
Denn eines macht vielen Bürgerinnen und Bürgern Sorgen:
Wollen wir wirklich, dass Hallbergmoos mit militärischer Produktion in Verbindung gebracht wird?
Das russische Verteidigungsministerium hat Mitte April 2026 eine Liste europäischer Unternehmen veröffentlicht, die angeblich Drohnen oder Drohnenteile für die Ukraine herstellen. Diese Firmen wurden dort als „potentielle Ziele“ bezeichnet. Auch wenn niemand sagen kann, was daraus tatsächlich folgt, zeigt es doch deutlich: Wer militärische Technologie produziert, gerät stärker in den Fokus internationaler Konflikte.
Ja, Hallbergmoos liegt in unmittelbarer Nähe zum Flughafen München – einer wichtigen Infrastruktur, die im Ernstfall ohnehin als sensibles Ziel gelten könnte.
Aber genau deshalb stellt sich doch die Frage:
Müssen wir dieses Risiko zusätzlich erhöhen, indem wir auch noch eine Drohnenfabrik direkt vor Ort ansiedeln?
Wir finden: Hallbergmoos soll ein lebenswerter, sicherer Ort bleiben – für Familien, Kinder, Vereine und alle, die hier zuhause sind.
Unsere Gemeinde darf nicht zusätzlich mit Krieg, Rüstungsproduktion und möglichen Bedrohungen in Verbindung gebracht werden.
Die Frage ist deshalb ganz einfach:
Wollen wir ein potentielles Angriffsziel werden?
Unsere Antwort lautet klar: Nein.
Keine weitere Versiegelung
Hallbergmoos hat bereits mehrere große Gewerbegebiete. Aktuell entsteht an der Dornierstraße ein weiteres neues Gewerbegebiet. Dort werden zusätzliche Flächen bebaut und versiegelt.
Unsere Gemeinde hat damit bereits einen großen Beitrag für Gewerbe, Arbeitsplätze und Unternehmen geleistet. Deshalb stellt sich die Frage: Muss jetzt wirklich auch noch die Senderwiese geopfert werden?
Die Senderwiese ist eine der letzten wertvollen Freiflächen in Hallbergmoos. Sie prägt das Ortsbild, dient als wichtige Grünfläche und sollte nicht weiter versiegelt werden.
Wenn sich Unternehmen ansiedeln möchten, dann sollten zuerst bereits ausgewiesene und zur Bebauung freigegebene Flächen genutzt werden – gerne auch an anderen Standorten in Hallbergmoos. Möglichkeiten dafür gibt es bereits.
Es muss nicht ausgerechnet die Senderwiese sein.
Senderwiese - The meadow at the edge of my village.
A resident who cares deeply for this place.
Die Wiese am Rande meines Dorfes https://earthling806655.substack.com/p/senderwiese.de


Es muss schnell gehen
Nach bayerischem Kommunalrecht greift ein verbindlicher Stopp der laufenden Planungen erst dann, wenn das Bürgerbegehren offiziell geprüft und für zulässig erklärt wurde.
Dafür hat die Gemeinde bis zu einen Monat Zeit – deshalb zählt jetzt jeder Tag.
Bürgerentscheid vs Ratsbegehren
Die Gemeinde will nun mit einem Ratsbegehren Anfang Juli Fakten schaffen. Aus unserer Sicht geht es dabei vor allem darum, den bereits gefassten Gemeinderatsbeschluss zur Bebauung der Senderwiese nachträglich legitimieren zu lassen.
Dabei war weder vor dem Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans im März noch bei der Bürgerinformation davon die Rede, die Bürgerinnen und Bürger selbst entscheiden zu lassen. Erst als sich Widerstand formierte und die Gründung der Bürgerinitiative abzeichnete, soll plötzlich die Bevölkerung befragt werden.
Wenn die Menschen mitentscheiden sollen, dann von Anfang an – und nicht erst dann, wenn die Entscheidung im Grunde schon vorbereitet und getroffen ist.
Jetzt ist der Moment, gemeinsam ein Zeichen zu setzen und dafür zu sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger wirklich mitentscheiden können.
Vollzugsstopp entscheidend
Ziel der Bürgerinitiative ist es, jetzt schnell möglichst viele Unterschriften zu sammeln. So soll erreicht werden, dass das Bürgerbegehren rasch geprüft und der Bürgerentscheid möglichst gleichzeitig mit dem Ratsbegehren stattfinden kann.
Denn klar ist: Die Bürgerinnen und Bürger sollen mitentscheiden, bevor durch die Bauleitplanung Fakten geschaffen werden.
Warum eine Bürgerinitiative?
Kern des Bürgerbegehrens ist die Forderung an den Gemeinderat, den Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans für das Gebiet aufzuheben. Die BI sieht darin den entscheidenden Hebel, um die ökologisch wertvolle Senderwiese vor einer großflächigen industriellen Versiegelung zu bewahren.
Im Mittelpunkt steht die Aufhebung eines bereits gefassten Gemeinderatsbeschlusses, der sich für die Ansiedlung ausgesprochen hatte.
Die Initiative verfolgt ein klares Ziel: Die Rücknahme der Änderung des Flächennutzungsplans und Aufhebung des Bebauungsplans für das Areal der „Senderwiese“, um die Ansiedlung einer industriellen Drohnenfabrik zu verhindern.

So bleibt ihr auf dem Laufenden
Wir halten Euch auf dem laufenden: Was tut sich bei der Initiative? Wie gehts weiter? Welche Verannstaltungen stehen auf dem Programm? Wie kannst Du unterstützen?
